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Die
Johanniskirche in Bannesdorf Versteckt hinter viel Grün liegt die
kleinste Kirche der Insel Fehmarn, die Johanniskirche in
Bannesdorf. Sie ist im Grundriß dem Ratzeburger Dom nachempfunden. Der
Feldsteinbau stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts, das genaue Baujahr ist
nicht bekannt, erwähnt wird sie aber zum ersten Mal im Jahre 1359. Der hölzerne
Glockenturm ist von 1701. Im Jahre 1927 wurde dieser durch ein Großfeuer im
Dorf stark beschädigt. Heute steht er in alter Pracht wieder da. Im Innern sind
besonders sehenswert der Rokoko-Altar von J. H. Mittelhäuser aus dem Jahre
1711. Das Mittelbild zeigt die Kreuzgruppe (nach 1890) nach Pfannenschmidt
im Spät Rokoko-Rahmen und nach oben geschweiftem Aufsatz, mit dem Auge Gottes
und seitlichen Putten. Der Altar steht jetzt an der Südseite der Kirche, das
ursprüngliche Altarbild (Öl auf Leinwand, 188 x 86), ebenfalls mit Kreuzgruppe,
ist jetzt gesondert aufgehängt. An der Südwand: Epitaph des Hans Röpke,
der eine 'Johannis' Predigt stiftete, an der [bis um 1850 alle wählbaren
Kirchenspiel Eingesessenen teilnahmen, da sie hinterher vom Bannesdorfer Krüger
mit einer Tonne Bier bewirtet |